Ein Leben ohne Kartoffeln? Unvorstellbar!

Eine Woche, ohne einmal Kartoffeln gegessen zu haben? Das passiert wohl eher selten. Das kann nur bedeuten, dass man sie nicht mag. Und ja, ich kenne schon den ein oder anderen, der sie nicht mag. Aber mir persönlich würde sie fehlen. Die KARTOFFEL.

Übrigens heißt die Kartoffel nicht nur Kartoffel.

Sie hat so viele andere schöne Namen:

  • Krummbäre
  • Grumbiere
  • Kromper
  • Ärpel
  • Pudel
  • Ertüffel
  • Erdbirne
  • Erdapfel

Erst wenn man in eine Region kommt, in der die Marktverkäuferin fragt: “Und, welche von den Grumbiere wollen Sie denn?” Fragt man erstmal nach “Wie bitte? Was möchte ich?”

Woher kommt denn die “Kartoffel”?

Auch wenn die Deutschen so viele davon essen, sie haben sie nicht erfunden. Sie wurde aus Südamerika nach Europa gebracht, weil sie so hübsche Blüten hat. Erst später hat man angefangen, sie zu kultivieren und sie zu essen. Die Zeit, in der die Kartoffel nach Europa kam, beginnt vor etwas 500 Jahren. Der älteste Beleg findet sich in Spanien in den 1560er Jahren. Ungefähr 60 – 80 Jahre später kam sie dann wohl nach Deutschland.

Und warum hat sie so einen lustigen Namen?

Weil der Name von  “Tartuffel”, “Tartoffel” kommt. Die Laute innerhalb des Wortes haben sich über die Jahre ein bisschen verändert.

“Trüffel” kommt übrigens von “terrae tufer” (= “Erd Trüffel”, was Erdknolle heißt). Und das Wort “Trüffel” findet sich auch im Wort “Kartoffel”, aber eben mit der besagten Lautveränderung (Dissimilation).

Und weil die Kartoffel so beliebt ist, gibt es eine ganze Reihe von Redewendungen:

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln
Perfekt für alle, die sich nicht entscheiden können. Mal so, oder doch lieber anders? Ach nein, doch lieber so wie am Anfang.

“Du weißt auch nicht, was du willst: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.”

Jemanden wie eine heiße Kartoffel fallen lassen

Das ist keine nette Geste. Denn in diesem Fall, entzieht man jemandem von jetzt auf gleich seine Unterstützung oder Freundschaft.

Für jemanden die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen

Das ist praktisch für alle, die keine unangnehmen Aufgaben übernehmen wollen. “Ich hab’ das für Marie gemacht. Sie findet immer jemanden, der für sie die Kartoffeln aus dem Feuer holt.”

Was kann man mit Kartoffeln machen? Man kann sie…

  • ernten, lesen, ausmachen
  • waschen, schälen, schneiden, reiben, pürieren
  • kochen, frittieren, braten, überbacken

Und welche Gerichte gibt es?

  • Kartoffelauflauf
  • Kartoffelpüree
  • Kartoffelsuppe
  • Kartoffelbrot
  • Kartoffelgratin
  • Kartoffelchips
  • Ofenkartoffeln
  • Nockerln
  • Klöße
  • Pommes
  • und natürlich: Kartoffelsalat

In einem unserer Deutschkurse gab es japanischen Kartoffelsalat. Man sieht ihn hier in der Mitte links neben dem Heringssalat.

Und das ist das köstliche Rezept: Japanischer Kartoffelsalat

  • 600g mehlige Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 1 Stück von einer Salatgurke
  • eine halbe Zwiebel (rote schmecken am besten)
  • 1 oder 2 Eier

Kartoffeln schälen, waschen und in große Stücke schneiden, ca. 20 Minuten in Wasser kochen. Inzwischen die Möhre schälen, waschen und 10 Minuten zusammen mit den Kartoffeln kochen. Dann die Möhre schneiden.

Die Salatgurke waschen, längs halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen. Die Gurke klein schneiden, etwas salzen und 3 Minuten später das Wasser auspressen.

Die Zwiebel schälen, waschen und dünn schneiden. Wenn man möchte, kann man die Zwiebel ebenfalls salzen und auspressen wie die Gurke.

Die Eier kochen und klein schneiden.

Die Kartoffeln abgießen und gut ausdampfen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Kartoffeln mit einer Gabel zerdrücken und abkühlen lassen. Mayonnaise damit verrühren und die Möhre, Gurke, Zwiebel und die Eier hinzufügen.

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